


1572 noch einmal ein Pferd, mit der Bemerkung "leßt sich auch nicht entschuldigen", d.h. fehlte aus irgendwelchen Gründen bei der Musterung. 1574 besaß sein Sohn Heinrich von Reimershusen den Hof und Titel. Dieser Heinrich verpachtete (1577, 1581) die Ländereien an einen Holländer, der dort 20 Milchkühe hielt. Diese "Vermarktung" des Besitzes führte letztendlich zur Erbteilung.
1615 wurde er im Alter von 68 Jahren dann als Deichgrefe erwähnt. Dies war im Zusammenhang mit einem Prozeß, in dem er aussagte, daß die von Reimershusens als eine von nur drei alten Familien in Kehdingen nicht zur Deicherhaltung gezwungen werden könnten.
Am 20.5.1625 kam Christoff als Deichgrefe ins väterliche Balje zurück. 1638 setzt die Ritterrolle wieder an: Christoffs adelige Roßdienste sind ein symbolisches 1/3 Pferd für 26 Morgen Land. 1647 besaß er nurmehr 4 ½ Morgen Eigenland - den Hofplatz Hörne I in der Naljer Bauernschaft - und hatte 14 Morgen von der Kirche zugepachtet. Seine Erklärung, daß das Kirchenland schon immer zum Hof gerechnet wurde, setzte sich unter den Schweden nicht mehr durch: Ab 1651 erscheint er nicht mehr in der Ritterrolle.
Hiermit endete der Adel, welcher immer an Landbesitz und Roßdienste gekoppelt war.

